Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen: Was die DAK-Studie 2026 zeigt

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Die DAK hat zusammen mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf untersucht, wie Kinder und Jugendliche digitale Medien nutzen. Befragt wurden rund 1000 Familien, die Kinder waren zwischen 10 und 17 Jahre alt. Die Befragung fand im Herbst 2025 satt.

Digitale Spiele

4,5% der Kinder und Jugendlichen spielen so viel, dass man von einer Sucht spricht. Weitere 6,6% spielen riskant. Insgesamt haben über 700.000 ein Problem damit. Jungen sind fast dreimal so oft betroffen wie Mädchen. Das Alter spielt dabei keine große Rolle. Fast die Hälfte der Jungen (45,5%) spielt jeden Tag. Bei den Mädchen sind es 18%.

Soziale Medien

Bei sozialen Medien zeigen 6,6% ein suchtartiges Verhalten. So hoch war der Wert seit 2022 nicht mehr. Mehr als jedes vierte Kind nutzt soziale Medien problematisch. Das sind über 1,4 Millionen. Ältere Jugendliche zwischen 14 und 17 sind deutlich öfter betroffen als die 10- bis 13- Jährigen. Mädchen und Jungen sind ähnlich betroffen. Im Schnitt sind die Kinder werktags fast zweieinhalb Stunden in sozialen Medien.

Online-Videos

Am stärksten gestiegen ist die riskante Nutzung von Videos und zwar um 60% im Vergleich zum Vorjahr. Über 1,3 Millionen Kinder und Jugendliche sind betroffen. Es gibt keine Unterschiede nach Alter oder Geschlecht.

Rolle der Eltern

Viele Eltern setzen nur selten Regeln oder Schutzmaßnahmen ein, vor allem bei älteren Kindern. Bei den 14- und 17-Jährigen sind es etwa 40 bis 60% der Eltern. Bei den 10- bis 13- Jährigen sind es etwa 10-40%.

Fazit

Sehr viele Kinder und Jugendlichen haben Probleme mit ihrer Internetnutzung. Bei Spielen sind vor allem Jungen betroffen. bei sozialen Medien sind es eher die Älteren. Bei Videos ist der Anstieg am größten. Eltern sollten mit ihren Kindern im Gespräch bleiben, auch wenn diese älter werden.

Quelle: DAK-Suchtstudie: Millionen Kinder haben Probleme durch Medienkonsum

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