1.1 Zielgruppe

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1. Mediennutzung (technisch / inhaltlich)

Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren nutzen vor allem Smartphones, um mit Freunden zu kommunizieren, Videos anzuschauen und soziale Netzwerke zu nutzen. Besonders wichtig sind Apps wie WhatsApp, Instagram, Snapchat und TikTok. Laut der JIM-Studie 2025 verbringen Jugendliche durchschnittlich 231 Minuten täglich am Smartphone, also knapp vier Stunden.

Im Zusammenhang mit Mobbing können diese Medien auch dazu genutzt werden, beleidigende Nachrichten zu verschicken, Gerüchte zu verbreiten oder Personen durch Gruppen-Chats auszugrenzen.

2. Reflexionsgrad der Mediennutzung

Viele Jugendliche wissen, dass soziale Medien Risiken mit sich bringen. Trotzdem ist ihnen nicht immer bewusst, welche Folgen verletzende Kommentare, Bilder oder Nachrichten für andere Menschen haben können. Außerdem können Inhalte schnell weitergeleitet und von vielen Personen gesehen werden.

Die Jugendlichen sollen deshalb lernen, ihr eigenes Verhalten im Internet zu hinterfragen und zu erkennen, wann ein vermeintlicher Spaß zu einer Verletzung oder zu Cybermobbing wird.

3. Kompetenzen / Kompetenzbedarf

Jugendliche besitzen häufig bereits gute technische Kenntnisse im Umgang mit Smartphones und sozialen Medien. Dennoch benötigen sie Unterstützung dabei, Medien verantwortungsvoll und respektvoll zu nutzen.

Quelle: Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs), JIM-Studie 2025

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